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Marifee Hutton

Bad Neuenahr-Ahrweiler

 

E.Mail: colouryourlive@mailde.de

Foodwatch - gesundes Essen - richtig kaufen

gesunde Ernährung
gesunde Ernährung

Foodwatch - die Essensretter laut Studie 93% der Bundesbürger sind für das

Smiley-System

Das Smiley-System gegen Gammel Restaurants und für gesundes Essen im Land!


Laut  Umfragen von Foodwatch, wollen inzwischen 93% der Bundesbürger auch in Deutschland das Smiley-System, welches schon seit Jahren in Dänemark geführt wird.
Das Smiley-System wird bereits seit Jahren von Foodwatch gefordert, damit die Menschen in Restaurants, Schulen, Kantinen, Altenheimen und Lebensmittelgeschäften sofort die Ergebnisse der durch die Veterinär- und Lebensmittelbehörde erfolgten Kontrollen zu Lebensmittelsicherheit und Hygiene sehen können. Bei uns hier in Deutschland finden zwar regelmäßige Kontrollen statt, doch diese werden zwar auch veröffentlicht, aber verschwinden dann in irgendwelchen anonymen Statistiken, also ist für die Bürger nicht ersichtlich ist, wo wirklich Schindluder getrieben wird. Das schlimmste daran ist, dass sich nichts geändert hat, oder wohl niemand etwas ändern möchte, so gesehen kommt dies einer Verspottung der Verbraucher gleich, so Foodwatch.
Jedes Jahr im Herbst, werden seitens der amtlichen Lebensmittelkontrolleure  die Ergebnisse veröffentlicht, inzwischen ist klar, dass in Deutschland die Zahlen in keinster Weise besser sondern sogar noch schlechter geworden sind. Inzwischen weist jeder vierte Betrieb Mängel auf, eine schlimme Vorstellung, dass ich vielleicht gerade noch vor einigen Tagen essen war und vielleicht gerade dieser Betrieb nicht den Hygienekontrollen stand gehalten haben könnte. Eine grauenvolle Vorstellung. Fakt ist, dass die Zahl von 52% auf 54% gestiegen ist. Soviele Betriebe weisen eindeutige Mängel auf und wir reden hier nicht mal eben von irgendwelchen Kleinigkeiten, sondern von wirklich gravierenden Mängeln.
Zitat von Foodwatch:
„Als "gravierende Mängel" galten zum Beispiel: Stark verdreckte Küchengeräte, zu warm gelagertes Fleisch, verschimmelte Lebensmittel oder stehendes Abwasser auf dem Fußboden. Selbst Kakerlaken, verschimmelte Zapfanlagen oder unverpackte Lebensmittel, die auf dem verschmutzten Boden herumliegen, werden von deutschen Lebensmittelkontrolleuren immer mal wieder entdeckt. Sogar Rattenplagen kommen in Restaurantküchen vor!“
Es wurden 2500 Betriebe kontrolliert, wovon 850 gravierende Mängel aufwiesen, aber niemand will dagegen etwas unternehmen, Unfassbar.
Dabei liegt die Lösung so nahe. Das schlimmste dabei ist, dass wir uns tagtäglich so einer Lebensmittelvergiftung aussetzten, ohne es zu wissen. Was ist mit unseren Kindern, gerade jetzt wo immer mehr Ganztagsschulen ins Leben gerufen werden, also müssen auch hier verstärkte Kontrollen zum Wohle unserer Kinder statt finden. Denn besonders wenn eine Mensa, also eine dazugehörige Großküche das Essen für unsere Kinder liefert oder sogar selbst herstellt. Sollte da nicht das oberste Gebot sein, ständige Kontrollen und vor allem auch Verbesserungen, wenn Mängel nachgewiesen wurden.
Nun in Dänemark ist bereits seit Jahren das Smiley-System im Umlauf, schon vorne ganz deutlich für jedermann sichtbar hängt ein Smiley. Die Smiley-Symbole haben Gesichter von lachend bis grimmig. Die Ergebnisse werden auch im Internet veröffentlicht, also eine zusätzliche Sicherheit für die Menschen in Dänemark.
Nun hat sich die Bundesregierung wohl zu einem ersten Schritt nach Vorne entschlossen, denn sie will ab dem 1. Juli 2011 in unserer Hauptstadt, Berlin dieses System einführen.
Nun dies ist zwar ein großer Durchbruch für Foodwatch, die schon lange für die Gerechtigkeit im Lebensmittelbereich kämpfen, doch was ist mit der Einführung in ganz Deutschland?
Nun, anscheinend will sich wieder einmal unsere Bundesregierung auf eine Light Version einlassen, anstatt wieder einmal etwas zum Wohle für die Menschen in ihrem Land zu tun.
Naja, das diese Menschen ihre Wähler sind und ihnen ihre Arbeitsplätze verschaffen, scheint in diesem, wie auch vielen anderen Fällen doch wohl eher sekundär zu sein. Irgendwie müssten wir doch langsam daran gewöhnt sein, oder vielleicht doch nicht?!
Wichtig ist, dass das Smiley-System, wie es bereits in Dänemark erfolgreich geführt wird, auch hier bei uns in der gesamten Bundesrepublik umgesetzt wird, ohne wenn und aber oder irgendwelche Kompromisse, worauf ja unsere Politiker doch immer wieder gerne zurück greifen.
Es darf auf keinen Fall eine Lücke entstehen, wo womöglich die Betriebe selbst entscheiden dürfen, ob sie an einer Lebensmittelkontrolle teilnehmen, was nämlich dazu führen würde, dass vielleicht gerade diese Betriebe sich um die Pflicht drücken würden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass auch gerade nach den Kontrollen, wo Mängel festgestellt wurden, hinterher auch Verbesserungen statt finden.
Naja, an dieser Stelle könnte ich auch sagen, dass es jedem Betrieb dann selbst überlassen ist, ob er sich im Nachhinein verbessern oder pleite gehen will.
Natürlich gibt es auch wieder einmal Gegner, gerade hat sich ein Funktionär des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga)  so geäußert, dass wenn die Küche stinken würde, dann käme er nicht wieder. Tja, hier ist wieder einmal eindeutig, dass diesem Herrn wohl entgangen ist, dass es sich erstens um ein differenzierteres Bewertungssystem handelt und zum zweiten, dass die Verbraucher das Smiley-System fordert.
Zumindest ist der erste große Schritt in Richtung saubere Küchen getan, allerdings sollte sich das Smiley-System Bundesweit und somit für alle Menschen zugänglich sein und nicht nur für die Menschen in Berlin da sein. Es kann ja auch nicht angehen, dass wir erst einmal alle nach Berlin fahren müssen, um in den Genuss des Smiley-Systems zu kommen.
Es ist doch erschreckend mit welcher Indolenz sich unsere Politiker über unsere Forderungen hinweg setzen.
Wer sich informieren und auch Foodwatch unterstützen möchte, der kann sich auf der Homepage von Foodwatch gerne weiter informieren.
Es geht um unsere Gesundheit und vor allem auch um unsere Zukunft und noch wichtiger um unsere Kinder, die wir doch vor solchen Schandtaten schützen sollten.
Das Smiley-System für eine gesunde Zukunft!

Marife Hutton


 

So

20

Mai

2012

Wieso anders?

Wieso anders?


Humanität und Politik - zwei Welten prallen aufeinander!



In letzter Zeit habe ich immer öfter das Gefühl, dass die Menschen unzufriedener sind. Ja, aggressiver, der Umgangston untereinander ist oftmals katstrophal, ja es wird als selbstverständlich hingenommen, wenn man denn mit:”Du blöde Kuh” oder noch weit aus schlimmeren Worten, die ich hier nicht einzeln ausführen möchte tituliert wird. Dazu kommen die unfassbare Ignoranz, Arroganz und besonders schlimm in meinen Augen die Doppelmoral und Heuchelei, hinzu nehme man eine Portion Drohungen und Erpressung und fertig ist der Cocktail der die Menschen ausmacht. Ach ja, ich vergaß die Gier, Neid, Mißgunst und die Bestechlichkeit. Allerdings sehe ich das wohl nicht alleine so, denn nach Rücksprachen mit Bekannten, Freunden, sowie selbst  Menschen in guten Positionen, ich nenne es mal so, sehen es genauso.
Das schlimme daran ist, dass es  dabei immer Menschen gibt, die  nur austeilen, andere mit “Füßen” treten, sei es verbal oder nonverbal. Es sind immer die Menschen, die sowieso schon  Macht und Geld haben und dies entsprechend diejenigen spüren lassen, die halt weniger haben.
Nun so ist es in unserem Land eben, werden einige sicher denken. Recht haben sie! Oder doch nicht? Meiner Meinung nach NEIN! Denn wir sind alle Menschen, klar es  gibt welche die haben weniger Geld, andere eben mehr, dennoch haben meiner Meinung nach diese Menschen mit mehr Geld trotzdem noch lange nicht das Recht andere Menschen, die sozial schwächer da stehen, so von oben herab zu behandeln. Sind Menschen, die weniger Geld haben, schlechtere Menschen? Ich finde es eher umgekehrt! Aber dies ist eine persönliche Meinung, die ich auch nicht verallgemeinere, sondern auf die Menschen beziehe, mit denen ich persönliche Erfahrungen gemacht habe.

Mir persönlich sind die Menschen sehr wichtig, das miteinander umgehen. Aber wie gehen wir miteinander um?
Die Menschen regen sich über jeden “Schafscheiß” auf, da wird von Menschen, die einfach zu viel Zeit haben, solange nach der Stecknadel im Heuhaufen gesucht, bis sie diese auch gefunden haben! Ob es sich dabei um Lappalien handelt, die es eigentlich nicht Wert sind, sich darüber aufzuregen ist eine andere Sache.  Dennoch wird, gedroht, Beleidigt und Beschimpft. Könnte man diese Dinge nicht auch in ruhigem Ton miteinander besprechen? Ich sage JA! Aber in unserer heutigen, hektischen und stressigen Zeit, denkt jeder nur an sich selbst zu erst. Zumindest trifft dies auf viele, leider zu viele Menschen zu. Die wenigen, die human sind und sich auch entsprechend human verhalten, diese Menschen sind es, die in unserer Gesellschaft permanent den kürzeren ziehen. Sie sind halt anders! Wieso anders? Ja, sie passen sich halt diesem Verhalten dieser Gesellschaft nicht an, sie wollen nicht mit der Masse schwimmen, sie wehren sich gegen diese Art von unmenschlichem Verhalten. Ja, so mit anderen Menschen umzugehen, wie ich vorab geschrieben habe und was unseren Alltag beherrscht, nenne ich unmenschlich! Andere sagen an dieser Stelle sicherlich: Das ist halt so, lerne damit umzugehen! Aber warum verhalten sich die Menschen dennoch so? Haben wir nicht schon genügend Kriege, Mord und Totschlag auf der Welt?
Tagtäglich sterben Kinder, sie verhungern, sie werden durch Kriege zu Waisen. Menschen sterben in Kriegen ohne Sinn.
Wir haben soviel Elend auf unserer Welt und dann machen wir uns noch selbst kaputt? Und das nur, weil es Menschen gibt, die mehr Geld und Macht haben und andere halt nicht?!
Das war schon immer so, zumindest soweit ich zurück denken kann und soweit es die Geschichte schreibt.

Doch zurück nach Deutschland. Gerade Deutschland hat soviel im zweiten Weltkrieg durchgemacht, dass wir es doch eigentlich besser wissen sollten.
Aber nö, wir haben ja die Zeit des Kapitalismus, da scheint es so üblich zu sein, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, dennoch sollten wir dabei die Menschlichkeit nicht vergessen und genau das ist es was hier passiert. Hinzu kommt, dass wir Gesetze in unserem Land haben, die von vielen eingehalten werden und genau diese Menschen bekommen die gesamte Härte des Lebens  zu spüren, während die Menschen, die sich über die Gesetze hinweg setzten, genau diese Menschen bekommen das Geld und alle Annehmlichkeiten noch hinterher geworfen.
Warum fliegt den einem alles zu, während der andere mit allen Mitteln um seine Existenz kämpft und dabei noch von dem anderem “Tritte” bekommt, verbal meist.
Dabei interessiert es den reichen Fazke nicht, ob der sozialschwache dabei zu Grunde geht, nein er geht hin und “tritt” noch nach. Dies bitte Bildlich betrachten und kann auch mit dem weiblichem Geschlecht angewandt werden.solche Menschen dann lächerlich gemacht wird, ob sie für ihre Situation etwas können oder nicht. Mal ehrlich, kennen sie jemanden, der freiwillig erkrankt ist? Ich nicht! Krankheiten und Unfälle begleiten unser Leben, so ist das eben. Aber dafür noch verurteilt werden? Da fehlt dem Gegenüber dann jegliche Humanität und das nur, um von seinen eigenen Fehlern abzulenken, die meist viel schlimmer sind! Das ist doch abartig!
Am furchtbarstem  finde ich, dass sich dann noch über solche Menschen lustig gemacht wird!

Im Grunde ist unsere Gesellschaft nur noch überheblich und arrogant und jammert dabei auf allerhöchstem Niveau, dabei haben sie doch alles! Ja, sie haben zu viel und genau das verdirbt den Charakter der Menschen. Daher stammt also der Spruch: Geld verdirbt den Charakter!

Dann gibt es dann die “anderen”, die aus welchen Gründen auch immer, herzlich, Hilfsbereit und noch dazu gut gelaunt sind, obwohl sie viel weniger haben. Diese Menschen arbeiten doppelt so viel  und doppelt so hart, wie die anderen und dennoch werden sie von der Gesellschaft verpönt, verspottet und nach den Gründen, warum der andere in solch einer Lage ist, wird gar nicht erst gefragt.
Damit bin ich beim nächsten Punkt, dem Vorurteil! Die Menschen, die sich so arrogant verhalten, fragen nie nach dem WARUM, sie urteilen, ohne Hintergründe zu wissen, dabei stellen sie dann aber ihre “Problemchen” so in den Vordergrund, als wäre es eine Katastrophe. Welche Katastrophe? Das Madam sich vielleicht die Fingernägel abgebrochen hat, oder das eine schon so reiche Familie sich unbedingt noch im Fernsehen präsentieren muss, um noch mehr Geld zu scheffeln und um der ganzen Welt zu zeigen, mit was für ach so schlimmen “Problemen”  sie zu kämpfen haben.
Dann auf der anderen Seite werden wir mit Dokusoaps im Fernsehen gequält, dass es so viele Eltern gibt, die ja gar nicht mit ihren Kindern fertig werden, dann kommt eine Supernanny und rettet die Familie, ach wie nobel! Parallel dazu muss Herr Zwegat eine andere Familie vor dem finanziellem Ruin retten. Warum wir uns so einen Mist antun müssen? Ich zumindest mache es nicht, aber wohl genügend andere, sonst würden sich diese Verdummungssoaps wohl nicht solange auf der Mattscheibe halten. Aber die Bezahlung soll gut sein! Ach ja, also wird mit dem Leid und Elend der sozialschwachen Geld gemacht. Moment! Geld für die eh schon so Reichen!?  Hier stimmt doch wieder etwas nicht.....
Ja, so sieht unser Leben in zwischen aus, die einen gehen hin und verdienen sich Dumm  und Dusselig, an dem Leid der anderen, während in unmittelbarer Umgebung, Stiefväter oder andere Übeltäter, so nenne ich sie mal, Kinder sexuell missbrauchen und dies über Jahre oder sogar Jahrzehnte und die Nachbarn wollen nichts mitbekommen haben?! Es ist pure Ignoranz in unserer Gesellschaft, die so etwas zu läßt!  Schlimm genug auch, dass anders wo Kinder misshandelt werden und wieder will keiner etwas gesehen und gehört haben.  Noch schlimmer, es passieren Suizide, Kinder verhungern und das mitten unter uns.
Um Ausreden sind die Betroffenen nie verlegen, von den Ämtern ganz zu schweigen. Statt dessen wird gejammert: Ich hatte soviel zu tun, ich habe es nicht mit bekommen, Nein, Nein, Nein....
Ehrlich gesagt, kotzt es mich an, dass gerade diese Täter und Mittäter dann immer wieder so gering oder oftmals gar nicht bestraft werden. Oder reden sich durch ihre ach so schlimme Kindheit heraus  und kommen damit auch noch durch. Das genau diese Täter dann später wieder frei gelassen werden ( meist aus psychischen Kliniken) und dann wieder den gleichen Mist machen, dass schockiert dann die Gesellschaft.... aber nur kurz, bis zum nächsten Mal.
Dann gibt es noch die Opfer, die aber, wenn sie dann wütend werden, weil sie nicht gehört werden, auch als anders dargestellt werden, wieder um von den Fehlern der Täter abzulenken! Oderganz schlimm, die Opfer werden als die Täter dargestellt! Doch wieviel Leid können diese Menschen ertragen? Wut und Aggressionen führen zu dem anderem Verhalten und die Gesellschaft, falls man sie überhaupt noch so nennen darf, lachen sich kaputt, weil sie ihr Ziel erreicht haben. Ob das Ganze so dann Gerecht ist? Sicherlich nicht.

Unsere Gesellschaft akzeptiert nur die Menschen, die sich gut in der Öffentlichkeit darstellen, die anderen werden noch zusätzlich gestraft, durch Missachtung, durch Vorwürfe, durch Drohungen, Beleidigungen und noch vieles mehr.
Dies gilt übrigens für alle Menschen, die anders sind, ja so nenne ich diese Menschen, anders....
Leider gibt es immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft, die sich genau dieses Verhalten zu nutzen machen wollen, es machen, da kann jeder es sehen wie er/sie es will.
Fakt ist, dass immer mehr Nutzen aus dem Leid und Elend anderer Menschen gezogen wird, läßt man dies aber nicht so, so wird man von der Gesellschaft verstoßen. Oftmals sind Suizide, Borderline und andere psychische Erkrankungen die Folge, aus denen die Opfer dann  alleine nicht heraus kommen. Dies wiederum hat den Berufsstand der Psychologen wie Pilze aus dem Boden schießen lassen, die sich dann auch noch an dem Elend und der Not der anderen dumm und dusselig verdienen. Die Patienten bekommen dann Unmengen an Tabletten verschrieben, die hunderte von Nebenwirkungen haben. Um diese Nebenwirkungen dann zu bekämpfen, werden weitere Tabletten verabreicht, die Patienten werden also “ruhig” gestellt und die anderen verdienen sich eine goldene Nase, bitte hierbei die Pharmaindustrie nicht zu vergessen, die sich  auch an diese Zeit angepasst hat.


Aber  Moment bitte, da fehlen ja noch die wichtigsten, unsere Politiker.
Wieso die Politiker? Gut, ich erkläre es...Nun, unsere Politiker sind unsere Vorbilder, Geld, Macht, Gier, Korruptuion  uvm. und genau diese Menschen regieren unser Land, ohh Graus! Gerade in der Politik wird unsere Gesellschaft gemacht, es wird gezeigt, wie es geht! Es wird sich nur um die Reichen gekümmert, da von dort ja Geld und somit mehr Macht zu erwarten ist. Die Sozialschwachen, ach was gehen uns die an?! Die kommen schon irgendwie durch! Die sind ja nur zu faul zum Arbeiten...usw. Diese Liste könnte ich hier noch unendlich fortsetzen, würde aber den Rahmen sprengen, dennoch sind es genau die Vorwürfe, die wir uns tagtäglich im Fernsehen seitens der Politiker anhören müssen. Dann wird einmal “dududu mit dem Zeigefinger” gemacht und dann dreht sich das Rad eben weiter. Also lernen die Menschen von den Politikern, na gut, sie werden ja dafür bezahlt, aber bitte, doch nicht für Beschimpfungen, Beleidigungen und dafür das man uns unsere Existenz nach und nach nimmt, nein dafür nicht! Aber so passiert es eben! Dadurch wächst der Unmut der Bevölkerung und die Aggressionsschwelle sinkt immer mehr!
Also ist mein Fazit, dass Menschen, die all dies nicht mit machen, eben anders sind und somit von der Gesellschaft geachtet werden.
Andere nennen das natürliche Auslese, so habe ich es auch schon gehört, kein Witz. Dreimal dürft ihr raten von welcher Seite solche Äußerungen kommen?
Nun gut, sagen wir es einmal so, es soll sich eine Gesellschaft bilden, wo es Menschen gibt, die viel Geld haben, die sagen wir es mal alles haben und die machen die anderen Menschen langsam aber stetig durch was auch immer kaputt, ich nenne das anders....wieso anders? Wieso sind die anderen nicht anderes? Ansichtssache!


Marifee Hutton

 

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Sa

05

Mai

2012

Kids damals und heute

we can see you...
we can see you...

Damals und heute - Wie sich die Zeiten geändert haben!

Die Kids von damals und heute!


Gestern Abend habe ich meine Nachbarin getroffen und wie es so ist, unterhält man sich auch einmal. Irgendwie kamen wir auf das Thema zu sprechen, wie sich doch die Zeiten verändert haben.
Unsere heutige Zeit ist sehr schnelllebig geworden und irgendwie habe ich immer wieder das Gefühl, dass alles nur noch mit Hektik gemacht wird. Besonders auffällig ist dies bei unserer Jugend, den Kindern oder den Kids oder Teenager, oder wie immer man sie auch bezeichnen will. Warum? Na, ganz einfach, wenn ich heute meine 16 – jährige Tochter sehe, wie sie groß geworden ist und noch dabei ist, dann wird mir oft ganz schwindelig.
Gerade vor 2 Tagen waren wir in de Stadt, weil so schönes Wetter war, wir setzten uns einfach nur mal so zusammen, dachte ich. Nun gut, wird hier mancher sagen, wenn man schon einmal in der Stadt ist (wir wohnen auf dem Dorf), dann kann man doch auch einmal shoppen gehen. Hierbei ist auf die Wortwahl zu achten, „shoppen“, früher sagten wir, „wir gehen einkaufen oder in die Stadt“. Nun gut, wird hier wieder der eine oder andere sagen, wir haben ja vieles aus andern Ländern, vor allem Amerika übernommen. Stimmt ja auch, allerdings stellt sich mir die Frage, ob auch alles, was wir so übernehmen so gut für uns ist?
Ich denke nicht, denn als ich 16 Jahre alt war, da war ich ganz stolz auf ein paar Rollschuhe und vielleicht auch noch über ein paar Schlittschuhe, sowie ein Fahrrad. Dies waren dann auch schon wirklich tolle Sachen, mit denen wir uns den ganzen Tag dann auch beschäftigten. Ich weiß noch, dass wir in einer Straße wohnten, wo wir Kinder uns Abends trafen, um dann Rollschuhlaufen zu gehen, solange bis es Dunkel wurde oder die Eltern einen herein riefen. Im Winter gingen wir dann auf der Jeetzel Schlittschuh laufen, damals war es noch möglich, heute müssen wir uns Eisbahnen suchen und erst irgendwo von den Eltern hingefahren werden. Dann hatten wir damals ein Telefon, das stand im Flur und wurde mit Adleraugen bewacht und wehe, einer telefonierte zu oft oder zu lange, dann gab es sofort Ärger und im schlimmsten Fall auch eine Strafe. Auch bin ich viel Schwimmen gegangen, im Hallen- oder Freibad trafen wir uns und hielten uns im Sommer dann Stundenlang dort auf.
Gehen wir einmal zurück zu meiner Tochter, heute. Meine Tochter ist mit einem PC groß geworden, was heute fast selbstverständlich in jedem Haushalt ist, zumindest, wenn die Eltern das Geld dafür haben. Oder kann sich heute noch irgendeiner vorstellen, ohne PC auszukommen? Keine Mails, keine Briefe speichern, und vieles andere.
Hinzu kommt, dass meine Tochter ein Handy hat, nun zurück zu unserer Shoppingtour, wo meine Tochter, die ein Sony Erricson Handy hat, ein sehr gutes, mir in einem Handyshop mitteilte, dass sie sich das neue X Piria (ob die Schreibweise stimmt, ist mir auch egal)  haben möchte. Ich bestaunte dieses Handy und fragte nach dem Preis, worauf mir der junge Mitarbeiter, dass ich dies sicher nicht wissen wollte, was natürlich meine Neugier weckte….ca. 500.-€! Das hatte gesessen, denn ich sah diesmal nicht ein, auch nur annähernd mich auf dieses Spiel ein zu lassen. Da meine Tochter noch kurz vor Weihnachten Geburtstag hat, machte ich ihr den Vorschlag sich Geld schenken zu lassen und nebenbei Zeitungen aus zu tragen. Beim zeitungsaustragen, kam nur ein empörtes: „Da verdiene ich nur 40.- € im Monat!“ Für mich und manch anderen ist dies viel Geld, nur für unsere Kinder scheint es Selbstverständlich zu sein, immer das Neueste vom Neuen haben zu müssen. Wir alle wissen an dieser Stelle natürlich, dass dies auch der Einfluss der Schule und der Medien und halt der Umwelt ausmacht. Was allerdings nicht heißen soll, dass wir als Eltern auch diesen Bedürfnissen nachgeben müssen. Ich auf jeden Fall nicht! Und in diesem Moment wurde mir der Unterschied zwischen mir und meiner Tochter im Alter von 16 Jahren klar.
Meine Tochter, hat PC, Handy, Spielekonsole, ich weiß hier an dieser Stelle leider nicht genau, was es alles so gibt, da sich ja auch diese Dinge ständig ändern, neue Namen bekommen usw.  So gesehen, hat meine Tochter alles, was sie sich wünscht, ach und nun macht sie auch schon den Führerschein, da sie ja ab 17 Jahren mit Beifahrer fahren darf, natürlich wurde mir auch schon mitgeteilt, dass Opa sich schon nach einem geignetem Auto umschaut.
Ja, wo sind wir denn? Unsere Kinder werden in solch einem Überdruss groß, dass ich an ihrem Geburtstag und Weihnachten schon echte Probleme habe, was ich ihr noch für eine Freude machen kann?! Es ist eine Katastrophe und ich bin der Meinung, dass die Dinge, die meisten hat sie von Oma und Opa bekommen, weil ich es mir mit Hartz IV nie leisten konnte, auch das Verhältnis zwischen mit und meiner Tochter auseinander gebracht hat. Ganz einfach, meine Tochter stellt immer höhere Ansprüche und ich kann es ihr nicht bieten, also geht sie immer öfter zu Oma und Opa, dass macht mich wiederum wütend. Und meine Mutter, falls ich sie so ausnahmsweise einmal nennen darf, es einfach nicht kapiert, dass sie damit meiner Tochter nichts Gutes tut, sondern sie zu einem verzogenen „Balg“ heran zieht.
Mag sein, dass man einer hier sagt, welch harte Worte, aber ich kann den Weihnachtsfesten nichts mehr abgewinnen, denn wenn ich mir Mühe gebe und Gedanken mache und dies dann mit einem müden Lächeln abgetan wird, dann ist das doch ganz schön frustrierend.
Leider ist es so, dass unsere Kinder die Augen für das Wesentliche, ja für die Kleinen Dinge im Leben verloren haben. Besonders schlimm finde ich, dass es auch Kinder in unserem Land gibt, denen so etwas verwehrt bleibt und dadurch erziehen wir uns eine Generation heran, die sich für solche Dinge zumindest im Moment nicht interessieren. Ich kann nur hoffen, dass sich dies im Laufe der Jahre ändern wird, dann wenn, unsere Kinder erwachsen sind, denn bekanntlich ändern sich ja oft dann die Ansichten.
Also lasst uns hoffen, dass am Ende alles gut wird!

 

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Sa

05

Mai

2012

Frauen - die unbewusste Macht

Mätressen –  Geliebte – Ehefrauen -  die unbewusste Macht der Frauen

Lange Zeit galten die Mätressen, wie man die damaligen Geliebten oder „Gespielinnen“ denen Könige, Päpste, Fürsten oder Sultane erlagen, als verpönt.
Doch in Wirklichkeit galten gerade diese Frauen als die heimlichen Herrscherinnen, die sich durch Intelligenz, Leidenschaft aber auch Intrigen ihre Positionen bei bedeutenden Herrschen auszeichneten.
Ganz große Geschichten wurden durch berühmte Mätressen geschrieben, denn die Macht die sie ausübten, wurde von ihren Feindinnen erkannt, aber durch ihre Geschicklichkeit von anderen oft übersehen.
Und gerade wegen einiger berühmter Mätressen, ließen sich einige Herrscher in tragische Konflikte  zwischen Krieg und Liebe verwickeln.
Noch heute gelten die Mätressen als Geheimnisvoll, aber auch als Intrigante Machtbesessene Frauen, die jedoch viel den Lauf unserer Geschichte beeinflusst haben.
Mätressen nannte man sie damals, heute werden sie Geliebte genannt und haben auch heute noch großen Einfluss auf die Männer. Doch durch die Umbenennung hat ihr Gewicht etwas an Bedeutung verloren, sollte man denken, doch sicherlich gibt es auch heute noch Geliebte, die ihren Politikern oder Staatsoberhäuptern mit Rat und Tat zur Seite stehen, doch wir bekommen es oft einfach nicht mit, da heute wesentlich diskreter Vorgegangen wird, es sei denn durch Zufall kommt irgendwo einmal etwas zu Tage. Oder es wird heute einfach anders umschrieben, denn heute wird eine Geliebte oft als Freundin vorgestellt, doch wenn diese Männer und/oder Frauen schon verheiratet sind, dann sind es zu Beginn doch immer erst die Geliebten, ob man es wahrhaben will oder nicht, es sei denn man lernt sich als Single kennen.

Besten Beweis dafür lieferten Charles und Camilla, von denen zwar alle wussten, doch welchen Einfluss Camilla in Wirklichkeit auf die politischen Ambitionen Charles hatte, wusste/ weiß keiner wirklich.
Fakt ist, dass die Mätressen und da gab es einige große, entscheidenden Einfluss auch auf politischer Ebene hatten, denn mit ihrer Verführungskraft konnten sie die entsprechenden Herrscher um den kleinen Finger wickeln und setzten so ihre Meinung durch und niemand merkte es.
Lange Zeit versuchte man die Spuren der Mätressen zu verwischen, denn die, die von dem Spiel der Mätressen wussten, wollten auf gar keine Fall dulden, dass die eigentliche Politik von den Frauen gemacht wurde, so etwas durfte es einfach nicht geben, daher gelten auch die Entscheidungen dieser Herrscher, als ihre eigenen Meinungen, während es aber in Wirklichkeit die Macht der Mätressen waren, die ihren Willen unbewusst beeinflussten. Daher die Vertuschungsversuche, aber recht erfolglos, wie man doch sieht.
Irgendwie umgibt die Mätressen noch heute etwas Mystisches, ja Geheimnisvolles, denn irgendwie umgibt sie eine Art Zauber, den man nur schwer erahnen kann. Nur eines steht fest, dass diese berühmten Mätressen, etwas besonders an sich hatten, denn sonst hätten sie niemals solch großen Einfluss auf die Geschichte und ihre Länder gehabt.

Eine sehr berühmte Mätresse war, die Diane – die Kurtisane, die im 16. Jahrhundert am französischen Hofe, bei König Franz I, sich für ihren Mann einsetzten wollte und schließlich daraus ihre Vorteile zog. Der König und die Gräfin verlieben sich, doch eine Frau erkannte die Intrigen und wurde zur Erzrivalin, doch auch sie sollte dem Glanze von Diane nie heranreichen. Später wurde Diane die Geliebte des Königs Heinrich II, der später unter mysteriösen Umständen ums  Leben kam und erst dann konnte Königin Katherina von Medici sie des Hofes verweisen, sie starb später zurückgezogen in einem Schloss, doch ihren Glanz verlor sie nie und sie hatte vieles zum Guten bei Hofe verändert.
Auffallend an allen Mätressen ist übrigens, dass sie immer ihre Kinder Einflussreich verheirateten und somit ihnen den Weg zu weiterem Ruhm und Macht verhalfen.

In einem anderen Kapitel war es nicht ganz so leicht, denn zu Zeiten König Ludwig des XIV, dem Sonnenkönig, war es nicht selbstverständlich, dass dieser sich Mätressen zuwandte, es wurde verpönt, doch Ludwig der XIV setzte sich ganz einfach über christliche Moral und das staatliche Gesetz hinweg, sehr zum Ärgernis anderer natürlich. Louise de la Valière hielt aber dem Druck nicht stand und ging später ins Kloster. Ihre Freundin Madame de Montespan (1641 – 1707) hatte  da weit weniger Hemmungen, die Freundschaft zu ihren Gunsten und dem Schaden von Louise auszunutzen. Sie war der Ansicht, der König brauche eine ihm ebenbürtige Mätresse. "Er ist es seinem Volk schuldig, die schönste Frau des Hofes zur Mätresse zu nehmen", sagt sie. Und mit der schönsten Frau meint sie natürlich sich selbst. Das sie und auch der König dabei verheiratet waren, störte sie ebenso wenig.
Madame de Montespan gelang es die Gunst des Königs zu erobern, doch Schönheit alleine reichte bei weitem nicht, mit Witz, Charme, Intelligenz und vor allem Rücksichtslosigkeit und Intrigen erobert sie sich einen festen Platz an der Seite des Sonnenkönigs. Ihr einziger Fehler war es, sich mit der falschen Frau zu verbünden, Madame de Maintenon, die wiederum sich mit der Königin verbündete und somit den Platz von Madame de Montespan einnahm, ja später brachte sie sogar noch König Ludwig XIV, dazu sie zu heiraten, zu damaliger Zeit ein riesen Skandal.
Erst die französische Revolution machte den Mätressen und natürlich auch dem König ein Ende, seine letzte Mätresse war, Madame Dubarry, die unter der Guillotine starb, wie viele andere auch.

Eine der einflussreichsten Mätressen, wurde Mitte des 16. Jahrhunderts eine Sklavin, die eigentlich gar nicht die Mätresse des Sultans werden wollte, allerdings mit viel Geschicklichkeit ein das gesamte System in einem Palast durcheinander brachte. Die ukrainische Sklavin  Roxelana kam an den Hof, des damals mächtigsten Herrschers seiner Zeit, dem Sultan Süleyman der Prächtige, der einen Harem und somit eine bestimmte und feste Tradition in seinem Palast hatte, die niemals verändert werden durften. Wer sich dem Wiedersetzte, wurde hart bestraft. Hunderte Frauen wurden jahrelang dafür ausgebildet, um von dem Sultan als Konkubine erwählt zu werden. Ja es wurde sogar festgelegt mit welcher Konkubine der Sultan sein Reich regieren sollte, doch Roxelana faszinierte den Sultan so sehr, dass er all diese festgelegten Sitten über Board warf, natürlich sehr zum Ärger seiner anderen Frauen, die Roxelana doch geschickt aus dem Rennen warf. Roxelana verstand viel von Kunst, schrieb Gedichte und stand dem Sultan mit Rat zur Seite, wofür sie von ihm geliebt wurde. Orientalische Frauen wurden ausschließlich als auf ihre laszive Ausstrahlung reduzierte Nymphen dargestellt. In Wahrheit kam es, eingeleitet von Roxelana, zu einem in der islamischen Welt einzigartigen Vorgang: Haremssklavinnen erlangten ein Jahrhundert lang die Herrschaft über das Osmanische Reich. Während des "Sultanats der Frauen" wurde hinter den Mauern des Harems in Istanbul Weltgeschichte geschrieben. Erst 1909 wird der Herrscherharem endgültig aufgelöst, dem noch ungefähr 500 Sklavinnen angehörten. Sie beendeten ihr Leben als tragische Jahrmarktsattraktionen in Westeuropa. Roxelana aber hatte vorgesorgt und ihrem Sohn den Weg zur Macht bereitet, bevor sie 1558 starb. Sie war sicherlich die Einflussreichste Mätresse ihrer Zeit.
Eine Mätresse soll hier noch erwähnt sein, die seitens der Kirche noch heute verleugnet wird, oder man versucht es zumindest, denn sie war die Mätresse des Papstes. Julia Farnese, deren Mamorstatue noch heute neben dem Hauptaltar im Petersdom zu Rom ist, birgt das eigentlich größte Geheimnis unserer Geschichte. Noch heute empfindet die katholische Kirche diese Statue als kompromittierend und würde dieses Kapitel ihrer Geschichte am liebsten aus der Welt schaffen. Aber es geht nun einmal nicht und deswegen ist diese geheimnisvolle Statue eines des Bests gehüteten Geheimnisse der katholischen Kirche, oder besser war es, oder sie schweigen es tot, da kann man sich aussuchen was man will. Fakt ist, das Julia Farnese zur Zeit der Renaissance die Mätresse des Papstes war und sogar Kinder mit ihm hatte. Doch der Reihe nach:
Dass selbst der Papst eine Mätresse und zahlreiche Kinder mit ihr hat, warf ein grelles Licht auf jene Epoche. Mit seiner Mätresse Vannozza lebt Papst Alexander VI. nicht Ausschweifung und Sittenlosigkeit aus, sondern etwas ihm ebenso verbotenes: ein Familienleben. Vannozza ist die Mutter seiner Kinder, darunter der heute noch berühmt-berüchtigten Cesare und Lucrezia. Als das Interesse des Papstes an Vannozza erlosch, legt er sich eine neue Mätresse zu, Julia Farnese, eine blutjunge Frau, bildschön und intelligent, was den Papst reizte und sie zu seiner Mätresse machte. In Rom wird sie nur "Giulia Bella", die schöne Julia, genannt. Durch ihre Intrigen im Bett des Papstes begann der Aufstieg der Farnese von einem zweitrangigen Landadelsgeschlecht zur mächtigsten und reichsten Familie Roms. Um seiner schönen Geliebten zu gefallen, verhilft Alexander VI. ihrem Bruder Alessandro Farnese zu einem steilen Aufstieg, macht ihn zum Kardinal. 1534 wird dieser selbst Papst. Und ausgerechnet er macht den zügellosen Sitten der Zeit ein Ende. Er gründet die römische Inquisition und leitet die Gegenreformation ein.
So gesehen haben die Mätressen doch weit mehr Macht gehabt, als manch einem von uns bewußt war, denn diese Frauen hatten eines Gemeinsam, sie beherrschten einige unserer größten Herrscher und hatten somit doch mehr Einfluss auf den Lauf der Geschichte, als ihnen je bewußt war. Und noch heute gibt es Staatsmänner, die ihre Geliebten haben, von denen wir halt einfach nichts wissen, da es unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit geschieht, so gesehen sind die ungezügelten Zeiten sicherlich nicht vorbei, sie sind nur besser getarnt, wie jetzt, auch wenn es ein Mann mit einem Mann ausnahmsweise ist,  Ole von Beust hatte auch seinen Geliebten verschwiegen. Es ist doch nun einmal fast egal, in unserem heutigen Zeitalter, ob Mann oder Frau, Geliebte/er, haben Einfluss auf das Leben unsere Politiker, Staatsoberhäupter oder was auch immer, nur merken wir es nicht so, es sei denn jemand macht es Öffentlich, wie nun Ole von Beust, oder hat es jemand vorher gewusst?
Fazit, die Mätressen oder Geliebten sind eine feste Einrichtung in unserem Leben immer schon gewesen und werden es wohl auch immer bleiben.

Marife Hutton


 

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Sa

05

Mai

2012

Menschen - wie du und ich

Menschenrechte - jeder Mensch hat Rechte!
Menschenrechte - jeder Mensch hat Rechte!

Menschen wie du und ich - Leben und leben lassen!

Heute war ich einkaufen und bin dabei an der Kasse auf einen alten Mann getroffen. Wir kamen gleichzeitig an der Kasse an, ich ließ ihm den Vortritt, was den Mann dazu bewegte sich bei mir zu bedanken. Als ich ihm mitteilte, dass ich Zeit hätte und somit mir keinen Stress mehr antun würde, kamen wir ins Gespräch. Während wir die Lebensmittel auf das Band legten, teilte er mir mit, dass dies viel zu wenig Menschen machen bzw. so denken würden. Denn wenn wir viel mehr Ruhe im Umgang miteinander hätten, wenn viele oder alle so denken würden, dann wäre das Leben um einiges leichter. Der Mann hatte recht!
Ich habe in den vergangenen Wochen auch viel an meiner Einstellung geändert, seit dem passieren mir häufiger solche Situationen. Ich gehe mit den Menschen anders um und sie mit mir. Ich habe in den letzten Monaten häufiger solche Gespräche gehabt und ein wenig Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft tut keinem weh, doch es erleichtert uns allen das Leben gewaltig. Als der Mann bezahlt hatte, war er so in das Gespräch mit mir vertieft, dass er fast seinen Einkauf vergaß, wobei er sich einen Rüffel seitens der Kassierin  einhandelte: „Er solle doch nicht nur erzählen, sondern weiter gehen und seinen Einkauf mitnehmen!“ Klar muss die Frau auch ihren Job machen, doch es war nicht besonders viel los, also war diese Eile unnötig. Irgendwie ärgerte mich das, sagte allerdings nichts. Durch den Kopf ging mir nur, warte mal ab, wenn du alt bist und einmal beim einkaufen jemanden netten triffst, dann würdest du dich auch sicherlich freuen. Immer noch in Gedanken versunken an dieses Gespräch, ging ich meinem restlichen Einkauf nach. Doch nun sitze ich hier und schreibe diesen Bericht, da mir die Situation einfach nicht aus dem Kopf gehen will. Übrigens haben der alte Mann und ich uns dann noch ganz nett verabschiedet, was auch nicht selbstverständlich ist.
Eines weiß ich ganz sicher, wenn sich mehr Menschen für einander interessieren und einsetzten bzw. Rücksicht nehmen würden, dann hätten wir es wirklich viel einfacher.
Doch das Leben ist in Wirklichkeit ganz anders, denn wir leben in einer extrem Schnelllebigen Zeit und jeder ist sich doch selbst der  nächste. Das Ellenbogensystem regiert die Welt und wer da nicht mitzieht, der geht eben unter oder bekommt die gesamte Härte des Lebens zu spüren, leider.
Ich bin auf, ja wie soll man sagen, auf Umwegen zum Weg des anders Denkens geraten. Ich habe ein ganz tolles Buch gelesen, welches mir meinen Weg geebnet hat.
Es heißt: „Denken sie nicht an einen blauen Elefanten!“ von Thorsten Havener. Im Grunde ist es doch so simpel, denn viele Dinge die dort aufgeführt werden, kenne ich von früher, doch im Laufe meines Lebens habe ich sie ganz einfach vergessen. Oft sind es die Kleinigkeiten, für die wir einfach nicht mehr den Sinn oder den Blick haben. Oder wann haben sie oder sie einmal bewußt die bunte Farbenpracht der Blätter im Herbst wahrgenommen, denn die Sonne drauf scheint. Ich hatte dieses tolle Vergnügen heute auf meinem Rückweg und alleine dieses Bild, habe ich gespeichert, denn diese Farbenpracht haben wir halt nicht jeden Tag, besonders wenn die Sonne tief steht und den Zauber noch größer macht.  Und so hat jede Jahreszeit seine eigene Schönheit auf die eine oder andere Art und Weise. Und genauso wie ich die Natur sehe, so betrachte ich auch die Menschen, inzwischen mit ganz anderen Augen. Ich saß in einem Kaffee und konzentrierte mich auf das was um mich herum geschah, plötzlich hörte ich Stimmen und Gespräche viel intensiver. Ob mir das Gehörte auch gefiel, ist eine andere Sache. Aber machen sie einmal den Versuch, setzten sie sich irgendwo hin und schließen die Augen und dann nehmen sie ihre Umgebung plötzlich ganz anders wahr. Das Stimmengewirr was mich sonst vielleicht genervt hat, bekam plötzlich ein Bild und wenn man dann die Augen wieder öffnet und sich die Menschen genauer betrachtet, dann sieht man diese Menschen auch wieder mit ganz andern Augen. Plötzlich, sitzt eine Frau alleine an einem Tisch und führt Selbstgespräche, weil sie einsam ist. Oder ein älteres Ehepaar sitzt an einem anderen Tisch, die Frau schaut sich die anderen Menschen an und gibt ihren Kommentar ab und der Mann antwortet etwas ganz anderes, für mich ist es sehr interessant gewesen, denn plötzlich hatten alle diese Menschen eine Geschichte, ihre Geschichte, die sie uns unbewusst mitteilen. Was mich wieder zu dem alten Mann zurück kehren lässt, denn er war sicherlich froh, dass er sich mal für einen kurzen Moment seinem Leben zu entfliehen, er unterhielt sich mit jemand Fremden und ganz ungezwungen und ohne Vorurteile. Nicht nur dem alten Mann ging es so, denn ich ging richtig gut gelaunt aus dem Laden und war auch froh einmal ein ganz anderes Gespräch führen zu können. Hin- und Her gerissen zwischen meinen Gedanken, was soeben passiert war und meiner guten Laune, wurde mir bewußt, dass soeben etwas besonderes in meinem Leben passiert war, was mir auf meinem jetzigem Weg recht gibt. Somit haben wir beide davon profitiert, der alte Mann hatte einen schönen Abend und ich auch und wir beide haben sogar noch von einander gelernt. Vielleicht treffe ich ihn ja mal irgendwann wieder, ich würde mich auf jeden Fall freuen, denn er hatte viel zu Berichten. Allerdings ist es leider nicht immer so, denn die meisten Menschen hetzten und haben sehr wenig Zeit. Leider werden wir auch in solche Situationen hineingezwängt, denn wenn ich sehe, dass manche Menschen um ihre Existenz kämpfen oder wieder andere 2 oder 3 Jobs haben, um zu überleben, dann können sie oft gar nicht anders.
Doch wie soll eine alleinerziehende Mutter gleichzeitig mehre Jobs, den Haushalt, die Kinder und noch so vieles andere bewältigen und sich dann noch beim einkaufen oder wo immer auch noch die Zeit und die Ruhe für ihre Mitmenschen nehmen? Sie ist wahrscheinlich schon in Gedanken wieder zu Hause, was sie noch alles erledigen muss. So ist doch die Realität. Durch immer schlechtere Arbeitsbedingungen werden wir doch tagtäglich in diese Situationen gezwungen und oft kommen wir nicht mehr daraus, die Folgen sind dann, Krankheiten, Wut beim Auto fahren, drängeln an der Kasse usw. Dies ist nur der Beginn einer doch endlos langen Liste, die man hier sehr lang weiter führen könnte, würde jedoch den Rahmen sprengen - die mittlerweile häufigsten Krankheiten sind inzwischen Burn - Out, Hörsturz oder sogar Depressionen, die aber meist nicht oder zu spät erkannt werden.  Und so macht unser System uns langsam aber sicher immer mehr kaputt, wenn wir uns nicht einmal bewußt daraus befreien und endlich Leben, bewußt Leben!
Diese Kleinigkeiten sollten wir uns einfach manchmal wieder ins Bewusstsein rufen, in dem wir vielleicht jemanden einmal beim Auto fahren vor lassen, oder an der Kasse, was haben wir denn dabei zu verlieren? Höchstens einige Minuten, die aber uns und auch dem/ der anderen das Leben erleichtert. Achten sie einmal darauf, wenn sie jemanden vorlassen, er/sie bedankt sich, klar auch nicht immer, aber vielleicht macht er oder sie es nächstes Mal auch so und so entsteht unbewusst eine Kettenreaktion, denn diese Situationen bleiben in unserem Unterbewusstsein hängen und wir reagieren oft beim nächsten Mal anders. Mir macht es sogar richtig Spaß, denn die Menschen lächeln einen plötzlich an oder grüßen ganz unverhofft und so kann ein ganz simpler Einkauf zu einem richtigen Erlebnis werden, von dem wir glücklich zurück kehren!
Versuchen sie es doch nächstes Mal.

Mit entspannten und fröhlichen Grüßen an alle!

Marife Hutton

 

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